So bald es draußen kalt und dunkel wird kommt ein bekanntes Problem wieder zum Vorschein: Leere Autobatterien. Über ein paar Stunden das Licht angelassen oder mal wieder nur Kurzstrecke gefahren und schon will die Autobatterie nicht mehr so wie wir das gerne hätten. Oft sind die verbauten 12-Batterien schon etwas in die Jahre gekommen, die kalte Jahreszeit macht ihnen weiter zu schaffen: Zusätzliche Verbraucher wie Scheinwerfer, Scheibenheizung, Sitzheizung und Gebläse ziehen zusätzlichen Storm aus der Batterie. Plötzlich reichen die kurzen Fahrten nicht mehr aus, um die Batterie mit Strom zu versorgen. Im Winter lässt sich der Wagen außerdem schlechter starten, da das Öl im Inneren des Motors zähflüssiger ist und der Anlasser daher mehr Energie aufbringen muss.

Abhilfe schafft da meist nur eine neue Batterie, insbesondere wenn die Batterie schon mehrmal tiefenentladen und dadurch beschädigt wurde. Solltest du aber nur ab und an Probleme mit dem Anlassen haben, kann eine Starthilfe der Autobatterie wieder auf die Sprünge helfen. Herkömmliche Startpacks, oder Starterbatterien sind sehr klobig und können maximal im Kofferraum verstaut werden. Dort liegen sie dann meist so lange herum, bis die Zellen im Inneren komplett entladen sind und als Starthilfe so gar nicht mehr taugen. Alternativ bietet sich natürlich noch das Starthilfe Kabel an, dafür braucht es einen freundlichen Nachbarn mit Zeit und einem Auto. Wer nicht gerade auf die Hilfe vom freundlichen Nachbarn (gibt es die überhaupt noch?) angewiesen sein möchte, der hat jetzt eine Alternative:

Kfz Starthilfe Powerbanks

Die Idee ist so einfach wie genial, statt einer Starthilfe Batterie hast du ab jetzt eine handliche Powerbank im Handschuhfach dabei, die dir jederzeit Starthilfe geben kann. Die sog. jumpstart Powerbanks sind auf den ersten Blick ganz normale Zusatzakkus wie wir sie von Smartphones kennen. Die wahre Stärke offenbart sich erst, nachdem die beiden Stromklemmen mittels Adapter an den Zusatzakku angeschlossen werden. Jetzt kann der Akku an die leere Autobatterie angeklemmt werden. Etwa 30 Sekunden sollte man warten, bis die Stromklemmen wieder abgenommen werden können. Dank der Starthilfe kann der Motor jetzt wieder angelassen werden. Bis zu 10x soll das funktionieren, also genug Strom um auf dem (freundlichen) Nachbarn an einem kalten Wintermorgen zu helfen.

Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand: Statt nach Starthilfe zu fragen holst du jetzt einfach deinen Akku aus dem Handschuhfach, schließt ihn an die Autobatterie an und schon kann der Wagen wieder gestartet werden. Das funktioniert je nach Modell mit jedem Benziner und Diesel bis zu 4 Liter Hubraum, das dürfte wohl für die meisten Fälle ausreichen.

Jumpstarter-Powerbanks sind in der Regel für den Einsatz im Kfz ausgestattet, viele Modelle haben eine Taschenlampe oder SOS-Licht an Bord und können natürlich auch andere Endgeräte via Usb laden.

Vorteile gegenüber Starterpacks

Handelsübliche Starterpacks sind nicht mit Lithium Ionen Zellen ausgestattet, daher verlieren ihre Ladung und sind nach einigen Monaten nicht mehr einsatzbereit. Wenn sie dann doch mal benötigt werden, sind sie meist unbrauchbar. Moderne externe Akkus sind mit Lithium Ionen Zellen ausgestattet und verlieren ihre Ladung nicht oder nur sehr langsam. Die in Starterpacks verbauten Batterien sind meist Bleigel Batterien die durch Tiefenentladung, ebenso wie Autobatterien, langfristig geschädigt werden können. Es wird besonders ärgerlich, wenn das Starterpack, welches eigentlich die Autobatterie laden soll, selber entladen ist. Mit einem Akku auf Lithium Ionen Basis kommt das nicht so schnell vor.

Außerdem dienen sie nur einem einzigen Zweck: Dem Laden der Autobatterie, daher liegen sie die meiste Zeit über nutzlos im Kofferraum herum und nehmen platz weg. Starthilfe-Powerbanks hingegen können im Alltag ganz normal genutzt werden um Smartphones und andere Geräte zu laden. Die Anschaffungskosten relativieren sich angesichts der vielfältigen Einsatzzwecke und das Gerät wir schnell zum praktischen Begleiter im Alltag.

Weiterhin haben Starthilfe-Powerbanks einen enormen Gewichtsvorteil, sie wiegen nur wenige hundert Gramm und können einer Autobatterie trotzdem den nötigen Schub verpassen. Starterpacks hingegen wiegen nicht selten 15 Kilogramm und mehr, oft sind noch wenig sinnvolle Funktionen, wie z.B. ein Kompressor verbaut. Solche Gimmicks brauchen heute die wenigsten, da es an jeder Tankstelle eine Reifendruck Station gibt.

Zusammenfassung

Die vorgestellten Modelle eignen sich perfekt um Starterpacks, Starthilfekabel und andere Hilfmittel überflüssig zu machen. Eine Starthilfe-Powerbank überzeugt durch lange Einsatzbereitschaft dan Li-Ionen Akkus, geringen Gewicht und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

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